Was ist Ecstasy?
Ecstasy, allgemein bekannt als MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin), ist eine synthetische psychoaktive Droge mit stimulierender und empathogener Wirkung. Sie gehört zur Gruppe der Amphetamine und wird häufig mit dem Freizeitkonsum auf Partys oder in Clubs in Verbindung gebracht. Der Begriff „Ecstasy“ bezieht sich typischerweise auf MDMA in Tablettenform, es ist aber auch als Pulver oder Kristalle erhältlich. Es ist nicht dasselbe wie andere Substanzen, die umgangssprachlich manchmal als „Ecstasy“ bezeichnet werden, wie Badesalze oder andere Designerdrogen.
Auswirkungen auf Körper und Geist
Ecstasy wirkt primär auf das Gehirn, indem es die Freisetzung von Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin erhöht. Dies führt zu gehobener Stimmung, gesteigerter Empathie und mehr Energie. Häufige kurzfristige Wirkungen sind:
Euphorie und emotionale Offenheit.
Verstärkte Sinneswahrnehmung (z. B. gesteigertes Musikempfinden).
Körperliche Auswirkungen wie geweitete Pupillen, erhöhter Puls und Dehydrierung.
Diese Wirkungen halten in der Regel 3–6 Stunden an, gefolgt von einem „Abklingen“ mit Müdigkeit, Depressionen und Serotoninmangel, das mehrere Tage anhalten kann. Langfristiger Konsum kann Neurotoxizität verursachen, das Serotoninsystem beeinträchtigen und zu kognitiven Beeinträchtigungen wie Gedächtnisproblemen führen.
Konsum und Risiken
Ecstasy wird üblicherweise oral in Form von
Kapseln oder Pulver eingenommen, oft in Dosen von 75–125 mg. Es ist in geselligen Runden aufgrund seiner stimmungsaufhellenden Wirkung beliebt, birgt aber erhebliche Risiken:
Gesundheitliche Risiken: Eine Überdosis kann zu Hyperthermie, Krampfanfällen oder Organversagen führen. Häufig wird es mit Substanzen wie PMA oder Methamphetamin gestreckt, was die Gefahr erhöht. In heißen Umgebungen sind Dehydrierung und Überhitzung häufig.
Psychische Risiken: Suchtpotenzial, wenn auch geringer als bei Stimulanzien wie Kokain. Konsumenten können Angstzustände, Paranoia oder eine anhaltende Halluzinogen-Wahrnehmungsstörung (HPPD) entwickeln.
Wechselwirkungen: Gefährlich in Kombination mit Alkohol, anderen Drogen oder Medikamenten wie SSRIs, da dies zu einem Serotonin-Syndrom führen kann.





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