Was ist Morphium?
Morphine is a potent opioid analgesic, classified as a Schedule II controlled substance, Es wird aus dem Schlafmohn gewonnen und wurde 1804 erstmals von dem deutschen Apotheker Friedrich Sertürner isoliert, der es nach Morpheus, dem griechischen Gott der Träume, benannte. Morphin ist ein natürliches Alkaloid, das im Opium vorkommt, dem getrockneten Milchsaft der Mohnpflanze.
Medizinische Anwendung Morphin
Morphin wird primär zur Linderung starker Schmerzen eingesetzt, beispielsweise im Zusammenhang mit Krebs, Operationen oder chronischen Erkrankungen. Es wirkt, indem es an Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark bindet, die Schmerzwahrnehmung reduziert und Euphorie auslöst. Gängige Darreichungsformen sind Tabletten, Injektionen und Retardpräparate. Es wird häufig in Krankenhäusern zur Akutschmerztherapie verschrieben, ist aber aufgrund des hohen Sucht- und Überdosierungspotenzials in der Regel nicht die erste Wahl.
Nebenwirkungen von Morphin
Häufige Nebenwirkungen
Diese treten bei vielen Anwendern auf und sind in der Regel leicht bis mittelschwer:
Übelkeit und Erbrechen: Betrifft bis zu 30–40 % der Patienten; klingen oft mit der Zeit oder durch Medikamente gegen Übelkeit ab.
Verstopfung: Tritt in 40–60 % der Fälle aufgrund verlangsamter Darmtätigkeit auf; vorbeugende Maßnahmen wie Abführmittel sind üblich.
Schläfrigkeit oder Benommenheit: Häufig (20–50 %), kann zu Müdigkeit oder verminderter Aufmerksamkeit führen; vermeiden Sie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen.
Schwindel oder Benommenheit: Steht im Zusammenhang mit Blutdruckabfällen, insbesondere beim Aufstehen.
Juckreiz oder Hautausschlag: Aufgrund der Histaminfreisetzung, betrifft 10–20 % der Anwender.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Diese erfordern sofortige ärztliche Hilfe und können lebensbedrohlich sein:
Atemdepression: Verlangsamte oder flache Atmung, ein Risiko in 5–10 % der Fälle, insbesondere bei hohen Dosen oder bei Personen mit Atemwegserkrankungen; kann zu Sauerstoffmangel (Hypoxie) oder Tod führen.
Sucht und Abhängigkeit: Morphin macht stark abhängig; Langzeitgebrauch kann zu körperlicher Abhängigkeit, Entzugserscheinungen (z. B. Angstzustände, Schwitzen) und Opioidkonsumstörung führen.
Überdosierungssymptome: Extreme Schläfrigkeit, stecknadelkopfgroße Pupillen, langsamer Herzschlag, Koma oder Tod; Naloxon kann diese Symptome aufheben.
Herz-Kreislauf-Effekte: Niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder erhöhtes Herzinfarktrisiko bei anfälligen Personen.
Probleme des zentralen Nervensystems: Krampfanfälle (selten), Verwirrtheit, Halluzinationen oder Serotonin-Syndrom bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente.
Magen-Darm-Probleme: Schwere Verstopfung, die zu einem Darmverschluss führt, oder Gallenkolik (Schmerzen durch Gallenblasenkrämpfe).



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